Pilgern im Alltag – Tag 38

Pilgern im Alltag bedeutet für mich auch, in meiner Wohnumgebung Neues zu entdecken. So habe ich heute gesehen, dass ein kleines Ladenlokal wieder genutzt wird. Das Angebot: Trauerbegleitung. Mit Blick auf den Welttag der Armen, habe ich an die Menschen gedacht, die auf der Straße leben. Wie geht es ihnen, wenn ein Kumpel stirbt? Wer ist für sie da?
-Maria-


 

Pilgern im Alltag – Tag 37

Heute habe ich mich mit dem Impuls für dei Woche beschäftigt. Es geht um den Gelähmten, der am See auf Heilung wartet, aber vor allem darauf, dass ihm jemand hilft. Jesus tut es – jedoch ganz anders als erwartet. Viel Stoff zum Nachdenken also.
-Maria-


 

Pilgern im Alltag – Tag 36

Heute ging mir der Blick eines etwa acht Jahre alten Mädchens nicht aus dem Kopf. Sie stand mit ihrer Freundin hinter mir an der Supermarktkasse und schaute mich verwundert und fragend an. Ihr Blick sagte mir: Was macht eine alte Frau wie Du mit so vielen Gummibärchen? Die Frage ist durchaus berechtigt, und die Antwort ist einfach: Ich werde sie verschenken. Allerdings nur die Gummibärchen, denn die Tüten behalte ich, weil auf ihnen ein Code eingedruckt ist. Dieser Code gehört zur Aktion Vereinsfreude und ist wie ein Los, mit dem die Niclas Stiftung Geld für ihre Projektpartner gewinnen kann. Wenn ich den nächsten Code einlöse, werde ich bestimmt an das Mädchen denken.
-Maria-


 

Pilgern im Alltag – Tag 33

Der heutige Pilgertag ist ein ganz besonderer gewesen, denn heute war ich nicht allein. Y., die auch zur Pilgergruppe gehört, und ich waren gemeinsam unterwegs. Wir haben über dies und das gesprochen und auch über das Pilgern im allgemeinen und das nach St. Matthias in Trier im besonderen. Ich habe mich auch schon einige Male zum Apostelgrab aufgemacht und schätze die besondere Atmosphäre dort. Während ich mich mit dem Zug aufgemacht habe, ist Y. den weiten Weg vom Niederrhein bis Trier zu Fuß gegangen. Da kann ich nur den Hut ziehen!
-Maria-


 

Pilgern im Alltag – Tag 32

Heute war es wieder ein nasser Pilgertag. Der Sturm hatte aber nicht nur Regen im Gepäck, sondern auch Kälte. So habe ich während meines Weges überlegt, was ich morgen  anziehen werde. Denn auch dann soll es  wieder uselig* werden. Manchmal sind es halt die ganz praktischen Dinge, die mich auf dem Weg beschäftigen. Morgen wird aber sicher auch Zeit sein, über das ein oder andere nachzudenken, was mit unserem Pilgerweg zu tun hat: die Lebenssituation armer Menschen, die im Mittelpunkt des Welttags der Armen am 14. November stehen.
-Maria-

*Wer das Wort nicht kennt, hier gibt’s eine Erklärung dazu.


 

Pilgern im Alltag – Tag 31

Im Mittelpunkt des Impulses für diese Woche steht die Witwe, die alles, was sie hat, in den Opferkasten legt. Alles abgeben? Und dann? Hungern? Almosen erbetteln? Das kann es doch nicht sein.
Ich denke, dass gemeint ist, dass die Frau alles gibt, was sie geben kann. Hand auf’s Herz: Wer tut das?
Der Evangelienbericht wird mich wohl immer wieder beschäftigen, nicht nur in dieser Pilgerwoche.
-Maria-


 

Pilgern im Alltag – Tag 30

Heute war einer jener Herbsttage, an denen es einfach nur dunkel und nass ist. Tage wie dieser stimmen schon auf den November ein, dem Monat, in dem besonders der Toten gedacht wird. So passt es, dass ich heute die Website „Ein Licht für Dich“ entdeckt habe. Hier können Kerzen zum Gedenken entzündet werden, um beim Abschiednehmen zu helfen und zu trösten. Da viele Kirchen meist geschlossen sind, eine gute Idee, finde ich.
-Maria-


 

Pilgern im Alltag – Tag 29

Während der Pandemie waren sie irgendwann vom Himmel verschwunden: Kondensstreifen. Mit Blick auf die Umwelt habe ich der Reduzierung des Flugverkehrs viel Positives abgewinnen können. Doch als ich heute zum Himmel emporschaute und sie wieder am Himmel sah, habe ich mich dennoch gefreut, denn sie zeugen von Fernweh und zukünftigen Begegnungen.
Es wohnen – wie so oft – zwei Seelen in meiner Brust.
-Maria-


 

Pilgern im Alltag – Tag 27 und 28

Diesmal ist es in der Herberge sehr ruhig. Wer weiß, mit was die anderen Pilger*innen beschäftigt sind. Ich hoffe, es geht ihnen gut, und ich wünsche ihnen, dass sie das Herbstwochenende genießen.
Ich freue mich auf die nächste Pilgerwoche, zu der bei mir einige spannende Termine gehören. Dazu in dieser Woche vielleicht mehr.
-Maria-