Zu wenig im Blick: Seeleute

Auch wenn wir es nicht im Blick haben: Die Arbeit der Seeleute ist für uns äußerst wichtig. 80 Prozent des Warenverkehrs erfolgen übers Meer. Jede*r kann sich leicht selbst ausdenken, was wir außer Kaffee und Tee alles nicht hätten, gäbe es die Seeleute nicht.
Doch ihr Leben ist hart. 70 bis 90 Stunden umfasst die Arbeitswoche regulär. Monatelang sind sie von der Familie getrennt, und Corona hat die Situation noch verschärft. Viele konnten nicht nach Hause, und auch Landgang war unmöglich.
Wer mehr über die Situation der Seeleute erfahren möchte, dem sei die Diskussion „Systemrelevant und doch unsichtbar – faire Zukunft für Seeleute“ empfohlen. Auf Einladung von missio diskutieren Politiker*innen und Vertreter*innen der Seemannsmissionen miteinander.
Maria


 

Unterstützenswert: Petition gegen sexuelle Ausbeutung

Das katholische Hilfswerk missio in Aachen hat eine Petition gegen die sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen im Internet gestartet. Sie „ist eine der perfidesten Formen. Vor laufender Kamera müssen Mädchen und Jungen aus armen Familien, zum Beispiel in den Philippinen, die Wünsche der Täter aus Deutschland und anderen westlichen Ländern erfüllen.“ so missio.
Mit der Petition wird die Bundesregierung aufgefordert, Schutzmaßnahmen zu ergreifen und die Strafverfolgung zu stärken.
Wer unterzeichnen möchte, kann dies auf der missio-Website tun.
Maria

Foto: Screenshot der Website


 

Tipp: Neue Pilgerweg-App

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) hat eine Pilgerweg-App online geschaltet. Dabei handelt es sich um eine neue Art und Weise des Pilgerns. Mit der App startet man an einem Montag, stellt sich einer wöchentlichen Heruasforderung wie z.B. eine Woche ohne Plastikmüll, und läuft jeden Werktag mindestens 30 Minuten. Über einen Chat können alle miteinander ins Gespräch kommen und Wegmarken hinterlassen. Die Wochenenden werden in virtuellen Herbergen verbracht, die von Kirchen, Gruppen und Initiativen gestaltet werden.
Ich habe mich neugierig auf den Weg gemacht. Vielleicht treffen wir uns auf dem Pilgerweg?
Maria

Foto: Screenshot Website


 

Ich brauche Segen

Die ökumenische Initiative „Ich brauche Segen“ möchte mitten im Alltag „Segenstankstellen“ aufstellen. Auf Postkarten oder Plakaten ist ein QR-Code zu finden, über den man auf die Website segen-jetzt gelangt. Aufstellen kann diese „Segenstankstellen“ jede*r. Weitere Informationen dazu  gibt es auf der Website des Bonifatiuswerks.
Maria

Foto: Screenshot Website shop.marburger-medien


 

Schöne Idee: Maibaum-Aktion

Zugegeben, ich gehöre nicht zur Zielgruppe: Ich bin eine Frau und es ist kein Schaltjahr. Ich bin über fünfzig, und ich bin verheiratet. Aber das hat mich dennoch nicht davon abgehalten, bei der Maibaum-Aktion von Misereor mitzumachen. Es ist nicht nur eine schöne Idee, sondern ich kann damit auch helfen.
Man kann entweder eine Postkarte an den Partner schicken oder aber bei Misereor in Aachen einen Maibaum abholen. Die Spenden erhält die Caritas Reyes in Bolivien, die Projekte nachhaltiger Landwirtschaft fördert. Alle Infos gibt es auf der Website der Misereor-Aktion 2-Euro-helfen.de.
Maria

Foto: Screenshot Website 2-Euro-helfen.de


 

Du bist gemeint – Texte für den persönlichen Ostergottesdienst

Die Initiative Andere Zeiten hat das Heft „Du bist gemeint“ für den persönlichen Ostergottesdienst zusammengestellt. Es kann auf der Website als pdf-Datei heruntergeladen oder als interaktive Version auf dem Smartphone angesehen werden. Auf der Website stehen auch Audiodateien bereit. Ein erster Blick in das Heft zeigt: Es lohnt sich.
Maria

Foto: Auszug aus Screenshot Website anderezeiten.de