Montagsimpuls – Grabsteine

Gleich am zweiten Tag des November gedenkt die katholische Kirche der Verstorbenen (Allerseelen). Damit ist es auch die Zeit, in der in den Zeitungen viel über Friedhöfe und Totengedenken berichtet wird. Einer dieser Artikel, den ich kürzlich las, berichtete über einen Steinmetz, der den „Tag des Grabsteins“ ausgerufen hat. Mir fielen die Grabsteine auf alten Friedhöfen ein, die außer Namen und Geburts- und Sterbejahr auch noch mehr über den Toten berichten. Oft wird der Beruf erwähnt, die Anzahl der Kinder und die Art des Todes. Es war den Hinterbliebenen offenbar wichtig, dass diese Informationen auch später noch bekannt sind.
Was sagen Grabsteine heute über den Menschen aus, der dort bestattet wurde? Haben sie eine Botschaft? Und wenn ja, gäbe es eine, die ich auf meinen Grabstein schreiben lassen könnte und der ich in meinem Leben gerecht geworden bin?

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Montagsimpuls – Der Tod hat nicht das letzte Wort

Kürzlich las ich in einer Zeitung einen Bericht über die Seelenbretter der Künstlerin Bali Tollak. Inspiriert wurde sie von den in eingen Regionen Süddeutschlands früher üblichen Totenbrettern, die zum Gedenken an die Toten aufgerichtet wurden. Anders als diese gestaltet die Künstlerin die Seelenbretter äußerst farbenfroh.

Wie die Totenbretter so sind auch auf unseren Friedhöfen die Grabdenkmäler meist dunkel. Zu Beginn des oft so genannten Totenmonats November habe ich daran gedacht, wie es wäre, wenn auf unseren Friedhöfen mehr Farbe wäre. Als Christin glaube ich an die Auferstehung und das Ewige Leben. Könnte etwas mehr Farbe nicht die Freude darüber zum Ausdruck bringen, dass der Tod nicht das letzte Wort hat? Vielleicht mache ich mich in dieser Woche mit einem kunterbunten Strauß auf den Weg zum Friedhof – als ein Zeichen der Freude über meinen Gott, der ein Gott des Lebens ist.

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