Gott und die Welt – himmelsleuchten seit 1797

Seit 1797 steht die Wallfahrt zum Heiligen Rochus auf dem Programm der Menschen in Lohausen. Damals baten sie den Heiligen um Hilfe bei einer Viehseuche und versprachen jedes Jahr am Sonntag nach dem Festtag der Apostel Petrus und Paulus den rund sieben Kilometer langen Weg zu machen. Generation um Generation hat dieses Versprechen gehalten. So hieß es auch nach über 200 Jahren am 30. Jnuni 2019 wieder früh aufstehen, damit um 8 Uhr die Heilige Messe in St. Rochus gefeiert werden konnte.
Um diese Wallfahrt wird wenig Aufhebens gemacht. Jahr für Jahr legen die Menschen mit ihr ein Glaubenszeugnis ab
– und sind ein himmelsleuchten.
Maria

Auf dem Weg nach St. Rochus früh morgens am 30. Juni 2019 – Die große Kerze für den Hl. Rochus wird den ganzen Weg tragen

God and the World – himmelsleuchten since 1797

Since 1797 the pilgrimage to St. Rochus has been on the program of the people in city district Lohausen. They asked the saint for help with a cattle disease and promised to walk the around seven kilometres each year on Sunday after the feast of the apostles Peter and Paul. Generation after generation has kept this promise. Today, after more than 200 years later, they got up early and had Holy Mass in St. Rochus at 8 a.m .
Little attention is paid to this pilgrimage. But by doing this year after year people testify to their faith – and they are a himmelsleuchten.
Maria

On the way to St. Rochus early in the morning on 30 June 2019 – The great candle for St. Rochus is carried the whole way

Montagsimpuls – Jakobsweg oder was es auf dem Weg zu entdecken gibt

In der Nähe meiner Wohnung ist ein Teil des Jakobswegs*. Durch die Straßen gehe ich öfter, schießlich wohne ich hier und so ist das nichts besonders. Kürzlich habe ich mir aber die Zeit genommen, dieses kurze Stück – es sind knapp zwei Kilometer – bewusst zu gehen und zu schauen, was rechts und links zu sehen ist. Bemerkenswert, was es auf einem so kurzen Weg zu entdecken gibt und was oftmals nachdenklich stimmt. Hier nun einige Impression von diesem Weg.
*Übrigens: Der Festtag des Hl. Jakobus ist am 25.Juli.

Start Düssseldorf-Derendorf. Von hier aus wurde früher die Bevölkerung der Stadt mit Lebensmitteln versorgt: rechts war der Milchhof, links der Schlachthof.

 

Heute steht auf dem Gelände des Schlachthofes die Hochschule Düsseldorf.

 

 

In der alten Schlachthalle ist die Bibliothek untergebracht. Hier befindet sich auch der Erinnerungsort, der an die Deportation der Juden aus Düsseldorf und der Umgebung erinnert. Er ist so gestaltet, dass er auch besucht werden kann, wenn die Bibliothek geschlossen ist.

Ein paar Blumen an einer Baumscheibe. Ohne sie wäre hier nur Stein und Asphalt.

 

 

 

 

 

 

Heute steht hier ein Wohnhaus, in dem auch eine Gaststätte ist, früher stand hier die erste Kirche des Stadtteils. Eine Plakette erinnert noch daran.

 

 

Auch das gehört zum Weg: ein geplünderter Altkleidercontainer. Nützliche Kleidung liegt im Dreck.

 

 

Die Pfarrkirche Hl. Dreigfaltigkeit ist wie die meisten Kirchen der Stadt nur zu den Gottesdiensten geöffnet. Schade!

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Mauer des Kinderhilfezentrums (Städtisches Kinderheim) steht: Alle Kinder und Jugendlichen sind wertvoll! Eine Arbeit des Künstlers Patrick van den Heuvel.

 

Das Flüsschen Düssel ist nicht überall zu sehen. Teilweise fließt es unter Straßen und Häusern in Richtung Rhein. Hier ist es anders. Hier können sogar die Kinder am Ufer spielen und dank Trittsteinen von einer Seite auf die andere springen.

 

 

 

 

Der Sturm Ela hat bis heute sichtbare Spuren hinterlassen. Manch großer Baum hielt der Naturgewalt nicht stand. Neue Bäume wurden aber schon wieder gepflanzt.

 

 

 

 

 

Bekannt im katholischen Deutschland, aber kaum im Viertel: die Bundesstelle der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands direkt an der Düssel.

 

 

 

 

 

 

Krankenhäuser wie hier das Marienhospital sind nicht nur wichtig für die Stadt, sondern sie sind auch Zeugen der Krankenfürsorge engagierter Christinnen und Christen in der Vergangenheit.

 

Gleich drei Schulen am Weg: Die Jan-Wellem-Schule, die Jugendmusikschule und die Matthias-Claudius-Grundschule (Foto). Auf der Wand ist zu lesen: An Gottes Segen ist alles gelegen.

 

Am Turm der St. Rochus-Kirche hat das Kreuz des Katholikentags 1982 seinen Platz gefunden. Christus trägt in seinem Arm die KZ-Nummer des Heiligen Maximilian Kolbe.

 

 

 

 

 

Passend zum Pilgerweg und ein guter Abschluss dieses kleinen Weges: der Heilige Rochus, der barmherzige Pilger. Die Skulptur ist wie das Kreuz am Turm eine Arbeit des Künstlers Bert Gerresheim.

 

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