Gott und die Welt – Internationale Gebetsbrücke zum Welttag der Armen

Am Sonntag, 17. November, ist der 3. Welttag der Armen, den Papst Franziskus unter das Leitwort  „Der Elenden Hoffnung ist nicht für immer verloren“ gestellt hat.
Die SVD-Partner laden zu diesem Welttag wieder herzlich zu einer internationalen Gebetsbrücke ein. Beten Sie gemeinsam mit Menschen in aller Welt mit und für die Armen. Wer mitbetet, können Sie auf der interaktiven Weltkarte auf der Website der SVD-Partner sehen.
Weitere Informationen, Texte und Gebete sowie die Anmeldung für die Weltkarte finden Sie auf der Website der SVD-Partner.
Maria

Gott und die Welt – Gebetsbrücke zum Welttag der Armen

Die SVD-Partner laden wieder herzlich zur Gebetsbrücke zum Welttag der Armen am Sonntag, 17. November ein. Ob in der Pfarrgemeinde, in der Familie oder im Kloster – alle sind herzlich eingeladen, an diesem Tag für und mit den Armen zu beten und Teil der internationalen Gebetsbrücke zu werden.
Wer mitbetet, ist auf der Weltkarte auf unserer Website zu sehen (www.svd-partner.eu). Dort ist sind auch Gebete, Texte und das Anmeldeformular zu finden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mitbeten!
Maria

Gott und die Welt – Glaube verbindet Menschen …

… auch wenn tausende Kilometer zwischen ihren Wohnorten liegen. Das bewahrheitete sich am Donnerstag wieder einmal. Bischof Samson Shukardin, Bischof von Hyderabad in Pakistan hatte im Mai 2019 mit seinem Bistum an der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) teilgenommen. Nun besuchte er das Jugendhaus Düsseldorf, die Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit, und berichtete aus seiner Arbeit.
Und noch eine weitere Verbindung zwischen Pakistan und Deutschland gibt es: Das Bistum beteiligt sich an der internationalen Gebetsbrücke zum Welttag der Armen, zu der die SVD-Partner Menschen in aller Welt einladen.
Maria

Foto: BDKJ-Bundesstelle

Gott und die Welt – Gebetsbrücke zum Welttag der Armen

Gestern war es soweit: Die Einladung der SVD-Partner zur Teilnahme an der internationalen Gebetsbrücke zum Welttag der Amren wurden in alle Welt verschickt. Die ersten Anmeldungen für den 17. November sind schon da. Mehr zu der Gebetsbrücke ist auf der Website der SVD-Partner und in dem Newsletter zu erfahren. Wer mitbeten möchte, kann sich über die Website anmelden. Wir freuen uns auf Sie / Dich!
Maria

 

God and the World – Prayer Bridge on Wordl Day of the Poor

Yesterday was the day: SVD-Partner have invited everybody to participate in the international Prayer Bridge on World Day of the Poor. The first registrations for November 17 have already been received. You can read more about the Prayer Bridge on the website of the SVD-Partner and in the newsletter. Those who would like to join the Prayer Bridge can register via the website. We hope to pray with you!
Maria

Welttag der Armen – Armut hat viele Gesichter: Obdachlosigkeit

Im Jugendhaus Düssseldorf fand am 15. November 2018 eine Wort-Gottes-Feier zum Welttag der Armen statt, der auch Teil der internationalen Gebetsbrücke war. Da in direkter Nachbarschaft am gleichen Tag franzfreunde eine Notschalfstelle für obdachlose Männer und Frauen eröffneten, stand Obdachlosigkeit im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Hier der Impuls aus dem Gottesdienst.

Foto: Jugendhaus Düsseldorf

Ein Schlafsack, ein Beutel mit Habseligkeiten, ein Pappbecher – das ist uns von der Straße her bekannt. Manchmal geben wir etwas Geld in den Becher, manchmal schauen wir aber auch weg, denn die Armut auf der Straße ist kein schöner Anblick und – manchmal stinkt sie auch. Dann sehen wir den Menschen nicht mehr, nehmen ihn nicht wahr und eilen weiter.

Ein Schlafsack, ein Beutel mit Habseligkeiten, ein Pappbecher – und hier auch dabei das Kind in der Krippe. Gott ist Mensch geworden – verletzlich und schutzbedürftig, sichtbar als Kind. Gott wurde Mensch, weil er den Menschen liebt. Er erfuhr am eigenen Leib, was es heißt, ein Mensch zu sein: fröhlich und traurig, hungrig und satt, gesund und krank, umgeben von Freunden und einsam.

Weil Gott Mensch wurde, weil der Mensch ihm so wichtig ist, so wertvoll, kann ich an diesen Menschen nicht einfach achtlos vorbeigehen, auch wenn es manchmal schwerfällt. Wir beide sind von ihm geliebt und das verbindet uns, auch wenn wir sonst wenig oder sogar nichts gemeinsam haben.

Ein Schlafsack, ein Beutel mit Habseligkeiten, ein Pappbecher – und ein Kind aus der Krippe, das uns manchmal auch mit trüben Alkoholaugen aus einem Schmutz starrenden Gesicht anschaut.
Maria Wego

 

 

Montagsimpuls – Ob Herr Gellert schon im Gefängnis war?

Kürzlich wurde in den Medien darüber berichtet, dass Schlafen auf der Straße in Ungarn seit diesem Herbst eine Straftat ist. Wer kein Dach über dem Kopf und keinen Platz in einer der wenigen Notschlafstellen bekommen hat, der kann nun von der Polizei verhaftet und dem Richter vorgeführt werden. Ich habe mich nicht nur gefragt, welchen Blick auf den Menschen die Verantwortlichen im Parlament haben, sondern ich habe auch direkt an Herrn Gellert gedacht.
Nun, er heißt nicht Gellert. Ich kenne seinen Namen nicht. Aber er saß in diesem Sommer, als ich Budapest besuchte, mit seinem Kumpel am Fuße des Gellertberges und bettelte. Deshalb nenne ich ihn also Herrn Gellert.
Mein Mann und ich haben ihn und seinen Kumpel in der Hitze sitzen sehen und ihnen einige Forint gegeben. Herr Gellert freute sich sichtlich und fragte meinen Mann, woher er komme. Als er hörte, dass er aus Griechenland sei, lächelte er und antwortete fröhlich „Kalimera!“.
Ich wünsche Herrn Gellert – und allen anderen – von Herzen, dass er einen Platz gefunden hat, der ihn vor dem Gefängnis bewahrt!

Übrigens: Am Sonntag, 18. November, ist der Welttag der Armen, und Menschen wie Herrn Gellert, die sich über ein paar Münzen freuen, gibt es auch in vielen anderen Städten.

Über den MontagsimpulsIch bin SVD-Partner