Montagsimpuls – Ein Apfel für unterwegs

Im Aschermittwoch-Gottesdienst bekamen wir einen Apfel geschenkt. In der Predigt erzählte der Priester die Geschichte eines Athos-Pilgers, der perfekt ausgerüstet unterwegs war, während die Mönche, die ihn begleiteten, nur ein Stück Brot und einen Apfel mitnahmen. Der Apfel sollte uns in der Fastenzeit daran erinnern, wie wenig es braucht, wenn man unterwegs ist.
Ich dachte sofort auch an das große Taschentuch, dass der Heilige Arnold Janssen stets bei sich hatte. Dieses Tuch ist so groß, dass es problemlos zu einem Beutel zusammengebunden werden kann. Es ist also wahrlich ein Taschentuch, in das so einiges hineinpasst. Ein Stück Brot und ein Apfel sind kein Problem. Was braucht es noch? Darüber denke ich dank des Apfels in dieser Fastenzeit häufig nach.

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Montagsimpuls – Fastenzeit – eine Zeit der Traurigkeit?

Vor vielen Jahren hatte ich eine Postkarte in Händen, auf der ein Harlekin, der dem Betrachter den Rücken zuwandte, mit gesenktem Kopf fortging. Einige bunte Rauten seines Kostüms lagen auf dem Boden. Dabei war mir als Rheinländerin sofort klar, dass dieser Harlekin am Aschermittwoch unterwegs war, denn am Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei. Kein Lachen und keine Farben mehr – einfach nur traurig.
Doch ist das wirklich so? Ist der Aschermittwoch, ist die Fastenzeit wirklich eine farb- und freudlose Zeit? Die nächsten Tage und Wochen werden es zeigen.

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Montagsimpuls – Fastenzeit

Fastenzeit? Ja, Sie haben richtig gelesen. Vor einigen Tagen erhielt ich einen Verlagskatalog und blätterte ihn durch. Dass ich auf den ersten Seiten auf Publikationen zur Adventzeit stieß, wunderte mich nicht. Schießlich ist ein solcher Katalog für den Handel gemacht, und dieser muss sich nun damit beschäftigen, damit rechtzeitig vor der Adventzeit alles in der Auslage ist. Gewundert habe ich mich dann aber doch, dass schon ein Kalender zur Fastenzeit 2019 beworben wurde. Da es zur Fasten- wie auch zur Adventzeit eine Fülle von Impulsen gibt, droht bei mir manchmal in diesen Tagen beinahe „Impuls-Stress“. Warum also nicht einmal jetzt über das Fasten nachdenken? Die orthodoxen Christen kennen auch im Sommer eine Fastenzeit und fasten zwei Wochen vor Mariä Himmelfahrt. Ja, warum sollte ich jetzt nicht mal das Buch zur Fastenzeit in die Hand nehmen, dass seit der Österlichen Bußzeit 2018 im Regal liegt?

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Montagsimpuls – Kein finsteres Gesicht

Für mich als Rheinländerin ist heute Feiertag (Rosenmontag), aber dennoch soll der Montagsgimpuls nicht ausfallen. Mit Blick auf die am Mittwoch beginnende Fastenzeit und die Fröhlichkeit der Karnevalstage möchte ich folgendes Bibelzitat mit auf den Weg in diese Woche nehmen:
„Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht“. (Mt 6,16-17).

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Ein Fundbüro der etwas anderen Art

In Zürich hat ein Fundbüro für Immaterielles seine Pforten geöffnet. Wünsche, Träume, Ängste, Hoffnungen … all das kann dort gemeldet werden. Wer nicht nach Zürich reisen kann oder dort lebt, kann auch online seine Meldung abgeben.
Das Fundbüro ist ein zeitlich befristetes Kunstprojekt. Ob man sich persönlich daran beteiligen möchte oder nicht
, ist die eine Frage. Die andere Frage ist, was würde oder könnte man dort melden? Es lohnt sicher – besonders jetzt in der Fastenzeit – einmal darüber nachzudenken. Ich bin gespannt auf das, was mir dazu einfällt.