Tag der Archive – Auch katholische Archive machen mit

Am 7. und/oder 8. März 2020 öffnen bundesweit Archive ihre Pforten und informieren über ihre Arbeit. Zahlreiche katholische Archive sind dabei. Eine detailierte Übersicht finden sie auf der Websites des Verbandes der deutschen Archivarinnen und Archivare.
In Düsseldorf sind ebenfalls katholische Archive dabei: Das Archiv der Pfarrgemeinde St. Suitbertus/Kaiserswerth und das Archiv des Jugendhauses Düsseldorf bieten Führungen an, und gemeinsam mit dem Diözesanarchiv Köln lädt das Pfarrarchiv Hl. Dreifaltigkeit zu einer Informationsveranstaltung für Pfarrarchive ein. Ort und Zeit sowie viele weitere Veranstaltungen in Düsseldorf zum Tag der Archive, der hier eine ganze Woche andauert, finden Sie in dem Blog Tag der Archive in Düsseldorf.
Maria


 

Montagsimpuls – Jakobsweg oder was es auf dem Weg zu entdecken gibt

In der Nähe meiner Wohnung ist ein Teil des Jakobswegs*. Durch die Straßen gehe ich öfter, schießlich wohne ich hier und so ist das nichts besonders. Kürzlich habe ich mir aber die Zeit genommen, dieses kurze Stück – es sind knapp zwei Kilometer – bewusst zu gehen und zu schauen, was rechts und links zu sehen ist. Bemerkenswert, was es auf einem so kurzen Weg zu entdecken gibt und was oftmals nachdenklich stimmt. Hier nun einige Impression von diesem Weg.
*Übrigens: Der Festtag des Hl. Jakobus ist am 25.Juli.

Start Düssseldorf-Derendorf. Von hier aus wurde früher die Bevölkerung der Stadt mit Lebensmitteln versorgt: rechts war der Milchhof, links der Schlachthof.

 

Heute steht auf dem Gelände des Schlachthofes die Hochschule Düsseldorf.

 

 

In der alten Schlachthalle ist die Bibliothek untergebracht. Hier befindet sich auch der Erinnerungsort, der an die Deportation der Juden aus Düsseldorf und der Umgebung erinnert. Er ist so gestaltet, dass er auch besucht werden kann, wenn die Bibliothek geschlossen ist.

Ein paar Blumen an einer Baumscheibe. Ohne sie wäre hier nur Stein und Asphalt.

 

 

 

 

 

 

Heute steht hier ein Wohnhaus, in dem auch eine Gaststätte ist, früher stand hier die erste Kirche des Stadtteils. Eine Plakette erinnert noch daran.

 

 

Auch das gehört zum Weg: ein geplünderter Altkleidercontainer. Nützliche Kleidung liegt im Dreck.

 

 

Die Pfarrkirche Hl. Dreigfaltigkeit ist wie die meisten Kirchen der Stadt nur zu den Gottesdiensten geöffnet. Schade!

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Mauer des Kinderhilfezentrums (Städtisches Kinderheim) steht: Alle Kinder und Jugendlichen sind wertvoll! Eine Arbeit des Künstlers Patrick van den Heuvel.

 

Das Flüsschen Düssel ist nicht überall zu sehen. Teilweise fließt es unter Straßen und Häusern in Richtung Rhein. Hier ist es anders. Hier können sogar die Kinder am Ufer spielen und dank Trittsteinen von einer Seite auf die andere springen.

 

 

 

 

Der Sturm Ela hat bis heute sichtbare Spuren hinterlassen. Manch großer Baum hielt der Naturgewalt nicht stand. Neue Bäume wurden aber schon wieder gepflanzt.

 

 

 

 

 

Bekannt im katholischen Deutschland, aber kaum im Viertel: die Bundesstelle der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands direkt an der Düssel.

 

 

 

 

 

 

Krankenhäuser wie hier das Marienhospital sind nicht nur wichtig für die Stadt, sondern sie sind auch Zeugen der Krankenfürsorge engagierter Christinnen und Christen in der Vergangenheit.

 

Gleich drei Schulen am Weg: Die Jan-Wellem-Schule, die Jugendmusikschule und die Matthias-Claudius-Grundschule (Foto). Auf der Wand ist zu lesen: An Gottes Segen ist alles gelegen.

 

Am Turm der St. Rochus-Kirche hat das Kreuz des Katholikentags 1982 seinen Platz gefunden. Christus trägt in seinem Arm die KZ-Nummer des Heiligen Maximilian Kolbe.

 

 

 

 

 

Passend zum Pilgerweg und ein guter Abschluss dieses kleinen Weges: der Heilige Rochus, der barmherzige Pilger. Die Skulptur ist wie das Kreuz am Turm eine Arbeit des Künstlers Bert Gerresheim.

 

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