Via Lucis – 5. und 6. Station

5. Station – Emmausjünger erkennen Jesus
Aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr. Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloß?
(Lk 24, 29-32)

6. Station – Jesus erscheint den Jüngern
Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum laßt ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Faßt mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße. Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; er nahm es und aß es vor ihren Augen.
(Lk 24,36-43)

Via lucis – 3. und 4. Station

3. Station – Erscheinung vor Maria Magdalena
[Maria Magdalena wandte] sich um und sah Jesus dastehen, wußte aber nicht, daß es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern, und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.
(Joh 20,14b -18)

4. Station – Auf dem Weg nach Emmaus
Am gleichen Tag waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so daß sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen, und der eine von ihnen – er hieß Kleopas – antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, daß du als einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist? Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohenpriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, daß er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist. Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe. Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht. Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Mußte nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen? Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.
(Lk 24, 13-27)

Online Petition #freeourhusbands

Das katholische Hilfswerk missio ruft zu der Online-Petition #freeourhusbands auf. Mit ihr wird der Premierminister von Indien aufgefordert, sieben zu Unrecht verurteilte Männer aus dem Gefängniss zu entlassen. Die Christen waren beschuldigt worden, 2008 einen Hindu-Priester ermordet zu haben. Obwohl maoistische Rebellen die Verantwortung für die Tat übernommen haben, sind die Männer noch immer in Haft. Wer die Petition unterzeichnen möchte, kann dies auf der Website von missio tun.

 

 

Via lucis – 1. und 2. Station

Der Lichtweg ist eine recht junge Andachtsform, die von den Salesianern nach dem Vorbild des Kreuzwegs gestaltet wurde. Ich lade alle ein, in den kommenden Wochen bis Pfingsten jede Woche freitags je zwei Stationen näher zu betrachten. Dabei können die vier Schritte der Lectio divina gegangen werden: lectio (Lesung), meditatio (Meditation),oratio (Gebet) und contemplatio (Kontemplation). Aber das möge jede/r selbst entscheiden.

1. Station – Botschaft des Engels
Nach dem Sabbat kamen in der Morgendämmerung des ersten Tages der Woche Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Plötzlich entstand ein gewaltiges Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Gestalt leuchtete wie ein Blitz, und sein Gewand war weiß wie Schnee. Die Wächter begannen vor Angst zu zittern und fielen wie tot zu Boden. Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch die Stelle an, wo er lag. Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden. Er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Ich habe es euch gesagt. Sogleich verließen sie das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden.
(Mt 28, 1-8)

2. Station – Entdeckung des leeren Grabes
Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie wußten noch nicht aus der Schrift, daß er von den Toten auferstehen mußte. Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück.
(Joh 20,13-10)

 

Düssel-Post – woher der Name kommt

Die Düssel ist ein kleiner ca 40 Kilometer langer Fluß, der immerhin soviel Wasser führt, dass er sich auf dem Gebiet der Stadt, der er ihren Namen gab, teilen kann. Zwischen Quelle und Mündung in den Rhein schlängelt sich das Flüßchen zudem noch durch ein weltbekanntes Tal: Das Neandertal. Doch weder dieser Ort noch die Stadt Düsseldorf, waren der Grund, warum ich dem Blog den Namen „Düssel-Post“ gab. Vielmehr ist es so, dass ich in der Nähe der Nördlichen Düssel wohne und sozusagen die Nachrichten und Gedanken vom Ufer der Düssel sende.
Bei einem kleinen Spaziergang kann ich alle Varianten sehen, die die Düssel heute prägen: renaturiert, in ein fester Bett gepresst, das sie zum Kanal werden lässt, und versteckt unter der Straßendecke. Aus diesen Anblicken ist sicher eine kleine Meditation zu gestalten. Diesen Gedanken nehme ich mal mit auf meinen nächsten Spaziergang …

Gottesdienst mal woanders

Kürzlich hatte ich ein Buch in Händen, dass Ideen für Gottesdienste an verschiedenen Orten vorstellte. Manches fand ich nicht so außergewöhnlich, wie beispielsweise den Gottesdienst auf einem Berggipfel oder im Wald. Besonders bedenkenswert fand ich jedoch die Idee, eine Wortgottesfeier unter dem Leitwort „Sie umschwirren mich wie Bienen“ (Ps 118,12) bei einem Imker oder die Wortgottesdienste „Antenne auf Empfang?“ bei einem Sendemast oder „Ich glaub, ich krieg die Krise“ in einer Sackgasse zu halten. Ob sich je Gruppen getraut haben, so in die Öffentlichkeit zu gehen?

Gotteslobhüllen

Eher zufällig bin ich auf den Verein „Hilfe und Hoffnung für Bethlehem“ gestoßen, der verschiedene Produkte anbietet, damit Familien in Bethlehem ein Ein- und Auskommen haben. Neben den bekannten Schnitzereien aus Olivenholz haben mich vor allem handgefertigte Hüllen für das Gotteslob fasziniert, die Frauen aus einem Flüchtlingslager sticken. Sie sind ein Geschenk der ganz besonderen Art!

 

Deutscher Olympischer Sportbund zeichnet katholisches Aktionsbündnis aus

Der Fair Play Preis des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ging in diesem Jahr an das Aktionsbündnis „Rio bewegt.Uns.“ Dabei ging es darum, dass es bei den Olympischen und Paralympischen Spielen in Rio 2016 auch außerhalb der Stadien Gewinner gab. Das Aktionsbündnis ermöglichte es beispielsweise mehr als 3.000 Kindern und Jugendlichen, Wettkämpfe live in den Stadien mitzuerleben.Sportlerinnen und Sportler aus Deutschland konnten ihrerseits das der Menschen in den Favelas kennenlernen.

Dem Bündnis gehörten neben dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) auch die Hilfswerke Adveniat und Misereor an.

Nicht nur für Jugendliche: Aktion Zukunftszeit

Im Vorfeld der Bundestagswahl lädt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) von März bis September 2017 mit der Aktion Zukunftszeit ein, insgesamt vier Jahre (etwa 35.000 Stunden, Dauer einer Legislaturperiode) Zeit und Engagement für ein buntes Land zu sammeln. „So machen wir deutlich, was wir uns für unser Land in den kommenden vier Regierungsjahren und darüber hinaus wünschen“, heißt es in dem Aufruf. Wer mitmachen oder auf die Aktion aufmerksam machen möchte, erfährt mehr auf der Website zukunftszeit.de.