Montagsimpuls – Nicht nur für Kinder: der Heilige Martin

Der Gedenktag des Heiligen Martin wird bei uns in Deutschland meist mit Laternenumzügen und Süßigkeiten als ein Fest für die Kinder begangen. Manche Erwachsenen nutzen die Gelegenheit, sich zum Gänseessen zu verabreden. So schön diese Traditionen sind, so gerät darüber im Laufe der Zeit doch der eigentliche Grund dafür in den Hintergrund, wenn nicht gar in Vergessenheit.
Als im vergangenen Jahr 1.700 Jahre Martin von Tour gefeiert wurde, habe ich mich näher mit dem Heiligen befasst und bemerkt, dass er eine ganz außergewöhnliche Persönlichkeit war. Nun, wo der Festtag des Bischofs von Tour wieder bevorsteht, will ich ihn und die „Adventheiligen“ (Nikolaus, Barbara) näher betrachten. Was sagen Sie mir als Erwachsene?

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Montagsimpuls – Der Tod hat nicht das letzte Wort

Kürzlich las ich in einer Zeitung einen Bericht über die Seelenbretter der Künstlerin Bali Tollak. Inspiriert wurde sie von den in eingen Regionen Süddeutschlands früher üblichen Totenbrettern, die zum Gedenken an die Toten aufgerichtet wurden. Anders als diese gestaltet die Künstlerin die Seelenbretter äußerst farbenfroh.

Wie die Totenbretter so sind auch auf unseren Friedhöfen die Grabdenkmäler meist dunkel. Zu Beginn des oft so genannten Totenmonats November habe ich daran gedacht, wie es wäre, wenn auf unseren Friedhöfen mehr Farbe wäre. Als Christin glaube ich an die Auferstehung und das Ewige Leben. Könnte etwas mehr Farbe nicht die Freude darüber zum Ausdruck bringen, dass der Tod nicht das letzte Wort hat? Vielleicht mache ich mich in dieser Woche mit einem kunterbunten Strauß auf den Weg zum Friedhof – als ein Zeichen der Freude über meinen Gott, der ein Gott des Lebens ist.

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Montagsimpuls – Jeder Tag ist gut

Es gibt keine schlechten Tage.
Jeder Tag ist gut, weil es dich gibt.

Eine schöne Einstellung, aber leider ist sie uns so gut wie gar nicht bewusst. Wir jammern, das es uns nicht gut geht, dass das Wetter schlecht ist, die Preise wieder gestiegen sind und  und  und  …
Warum sind wir nicht einfach nur froh und dankbar, das wir leben. Mit dieser Einstellung will ich diese Woche leben.

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Montagsimpuls – Mit Zeit und Muße

Je kürzer die Tage werden, desto mehr rennen die Menschen. So ist zumindest mein Eindruck. Der Höhepunkt dieser Hetze wird vor Weihnachten erreicht, wo dann noch die Feiertagsvorbereitungen dazu kommen. Um mich nicht von der Hektik anstecken zu lassen, habe ich mir vorgenommen, in den nächsten Wochen öfter an das Orgelstück Organ2/ASLSP von John Cage zu denken. Das Kürzel steht für „As SLow aS Possible“. Die Frage, was „so langsam wie möglich“ heißt, wird in der Burchardi-Kirche in Halberstadt derzeit  beantwortet: Für das ganze Musikstück nimmt man sich 639 Jahre Zeit und lässt den Tönen nicht nur Raum, sondern auch Zeit. In dieser entsteht übrigens auch die Orgel.

„ASLSP“ – ein Kürzel, zu dem ich mir ganz besonders in den nächsten Wochen immer wieder raten will, damit ich alles mit Zeit und Muße tue.

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Gebetsbrücke zum Welttag der Armen

Seit einigen Wochen bin ich Brückenbauerin, genauer gesagt Gebetsbrückenbauerin. Am Welttag der Armen am 19. November wird diese Gebetsbrücke Menschen in aller Welt im Gebet miteinander verbinden. Es wird sicherlich ein ganz besonderes Gefühl für mich sein, wenn ich am 19. November die Weltkarte anschaue und sehe wo auf der Welt Menschen mit mir gemeinsam beten.

Aber schon jetzt ist diese Brücke für mich etwas ganz besonderes. Ich habe nicht erwartet, so viele offene Menschen für diese Idee zu finden und so viele, für die es selbstverständlich ist, zu beten. Ich habe zahlreiche Menschen kennengelernt, und ich konnte viele gute Gespräche führen. Für beides bin ich sehr dankbar. Eines habe ich wieder erfahren: sich auf den Weg zu den Menschen zu machen, lohnt sich. Daher freue ich mich auf die kommenden sechs Wochen bis zum Welttag der Armen und bin gespannt, wen ich noch treffen werde.

Wer bei der Gebetsbrücke mitmachen möchte, kann sich bei den SVD-Partner, der Laiengemeinschaft der Steyler Missionare, melden (kontakt@svd-partner.eu). Weitere Informationen gibt es auf der Website der SVD-Partner.

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Montagsimpuls – „Igel sind die neuen Katzen“

So war ein Artikel überschrieben, den ich vor einigen Wochen gelesen habe. Es hieß darin, dass die beliebten Katzenbilder mit dem „Oh-wie-süss“-Charakter von Igelbildern im Netz abgelöst würden. Nun kenne ich mich damit überhaupt nicht aus, aber der Artikel hat mich daran erinnert, dass es in der Schule eine Zeit lang sehr wichtig war, ein Lieblingstier zu haben. Katzen und Hunde waren ebenso wie Pferde immer dabei.

Mein Liebelingstier war lange der Delphin. Irgendwann wurde er vom Elefanten abgelöst, den ich bis heute sehr beeindruckend finde. Mittlerweile jedoch hat sich ein anderes Tier dazugesellt: der Esel. Warum? Nun zum einen finde ich, dass es schöne Tiere sind. Zum anderen und ganz unabhängig davon, dass der Esel an Palmsonntag eine ganz besondere Rolle spielt und er später auch an die Krippe gestellt wurde, sehe ich in ihm ein Vorbild für mein Glaubens-Leben. Sicherlich darf allein aus Respekt dem Mitgeschöpf gegenüber ein Tier nicht vermenschlicht werden, dennoch ist mir Bruder Esel manchesmal ein Vorbild: Das, was manche Sturheit nennen, ist für mich Beharrlichkeit und Unbeirrbarkeit, und seine Fähigkeit, Lasten über weiter Strecken zu tragen, die hätte ich oft gern.

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Montagsimpuls – Wie wunderbar ist Schokolade!

Es gibt ihn auf Tassen, Brettchen und Lesezeichen, den Spruch „Rette die Erde! Sie ist der einzige Planet mit Schokolade!“ Auch wenn es ein humorvoller, flapsiger Spruch ist, so ist doch ein Kern darin, der es ihn wert macht, einmal näher betrachtet zu werden.
Am kommenden Sonntag feiern wir Erntedank. Angesichts der Not in der Welt ist sicher viel zu sagen über Konsumverhalten, Handelspolitik, Patentrechte auf Saatgut und vielem mehr. Aber ich möchte heute doch einen anderen Aspekt ansprechen: Gott hat die Natur reich ausgestattet. Sie gibt uns einerseits Nahrung, die unseren Körper am Leben hält. Andererseits aber gibt es viele leckere Sachen, die wir nicht zum Überleben brauchen, sondern einfach nur genießen dürfen. So ist Erntedank auch ein Tag, an dem wir Gott für all das, also auch für Schokolade, dankbar sein können.
Und ja, wir sollten wirklich auf die Erde aufpassen, damit wir auch weiterhin all die guten Dinge genießen können!

Montagsimpuls – Einfach mal gute Nachrichten verbreiten

Wie wäre es, einmal einen Tag oder eine ganze Woche lang, nur gute Nachrichten und Geschichten zu zu erzählen? Ich will damit nicht zur rosaroten Brille aufrufen und auch nicht eine Medienschelte starten. Ich möchte vielmehr meinen eigenen Blick auf all die guten Menschen und ihre Taten lenken, denen ich tagtäglich begegne, die ich aber nicht weiter erwähne. Dabei hätten sie es verdient. Wie die Kollegin die kürzlich folgende Mail an alle im Haus verschickte: „Im Kaffeeautomat lag ein Euro – jetzt bei mir im Büro. Falls ihn niemand vermisst, gebe ich ihn als kleine Spende/Kirche weiter.“
Ich bin sicher, solche Nachrichten gibt es täglich. Ich vermute, dass es auch mir besser geht, wenn ich sie beachte. Diese Woche starte ich einfach einmal einen Selbstversuch. Wer macht mit?

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Christen und Politik

Jugend interssiert sich sehr wohl für Politk. Das zeigt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Diözese Bamberg deutlich. Er hat zur bevorstehenden Bundestagswahl den „Adventkalender Qwak“ entwickelt, findet doch die Bundestagswahl an einem 24. statt. Tag für Tag kann auf der Website ein Türchen mit Informationen geöffnet werden. Auch wenn schon Halbzeit ist, lohnt der Blick auf die Website.
Qwak steht übrigens für Qual der Wahl Adventkalender