Sonntag des Wortes Gottes 2020

Am 26. Januar 2020 begeht die katholische Kirche erstmals den Sonntag des Wortes Gottes. Dazu wurde nun ein Logo veröffentlicht, das die Ikone „Auf dem Weg nach Emmaus“ der Benediktinerin Marie Paul Farran zeigt. Hier geht Jesus nicht mit zwei Männern, sondern mit einem Mann und einer Frau nach Emmaus. Da die Bibel nur Kleophas mit Namen nennt, gehen manche davon aus, das Kleophas mit seiner Frau Maria unterwegs war, was auf dieser Ikone ein Szene gesetzt wurde.  Ein anderer Blick auf die Emmausjünger also. Grund genug die Bibelstelle mit Blick auf diese Darstellung nochmals zu lesen.
Maria

PS: Erklärungen zu dem Logo hat Carol Glatz veröffentlicht (Diözese von Burlington – Englisch).


 

Gebetsbrücke zum Welttag der Armen

Seit einigen Wochen bin ich Brückenbauerin, genauer gesagt Gebetsbrückenbauerin. Am Welttag der Armen am 19. November wird diese Gebetsbrücke Menschen in aller Welt im Gebet miteinander verbinden. Es wird sicherlich ein ganz besonderes Gefühl für mich sein, wenn ich am 19. November die Weltkarte anschaue und sehe wo auf der Welt Menschen mit mir gemeinsam beten.

Aber schon jetzt ist diese Brücke für mich etwas ganz besonderes. Ich habe nicht erwartet, so viele offene Menschen für diese Idee zu finden und so viele, für die es selbstverständlich ist, zu beten. Ich habe zahlreiche Menschen kennengelernt, und ich konnte viele gute Gespräche führen. Für beides bin ich sehr dankbar. Eines habe ich wieder erfahren: sich auf den Weg zu den Menschen zu machen, lohnt sich. Daher freue ich mich auf die kommenden sechs Wochen bis zum Welttag der Armen und bin gespannt, wen ich noch treffen werde.

Wer bei der Gebetsbrücke mitmachen möchte, kann sich bei den SVD-Partner, der Laiengemeinschaft der Steyler Missionare, melden (kontakt@svd-partner.eu). Weitere Informationen gibt es auf der Website der SVD-Partner.

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Montagsimpuls – Gastfreundschaft

Wer in Griechenland ein Kloster besucht, wird mit einem Glas Wasser und Süßigkeiten willkommen geheißen. In den Kirchen ist dies normalerweise nicht der Fall. Die Ausnahme erlebte ich in Thessaloniki. Ich war auf die Kirche wegen ihrer, für orthodoxe Kirchen nicht üblichen, reichhaltigen bunten Glasfenster aufmerksam geworden. Gleich am Eingang wurde ich von einem jungen Soldaten begrüßt. Wir kamen ins Gespräch, und er erklärte mir, dass die Kirche der griechischen Armee gehöre. Er holte ein Glas Wasser, bot mir Kekse an, und wir unterhielten uns noch eine ganze Weile über die Kirche und dann noch über Gott und die Welt. Als ich schließlich die Kirche verließ, kam mir der Gedanke, dass in Sachen Gastfreundschaft Kirchengemeinden in Deutschland von der griechischen Armee durchaus etwas lernen können.
Da wir nicht auf eine klösterliche Tradition wie in Griechenland zurückgreifen können, wie könnte in meiner Gemeinde ein Willkommen aussehen?

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Gebetskreisel

Gebetskreisel – so nennt die katholische Jugend Österreichs ihre Website, auf der sie Gebete von Jugendlichen veröffentlicht. Auch für die, die dem Jugendalter längst entwachsen sind, lohnt ein Blick auf die Website.

Gottesdienst mal woanders

Kürzlich hatte ich ein Buch in Händen, dass Ideen für Gottesdienste an verschiedenen Orten vorstellte. Manches fand ich nicht so außergewöhnlich, wie beispielsweise den Gottesdienst auf einem Berggipfel oder im Wald. Besonders bedenkenswert fand ich jedoch die Idee, eine Wortgottesfeier unter dem Leitwort „Sie umschwirren mich wie Bienen“ (Ps 118,12) bei einem Imker oder die Wortgottesdienste „Antenne auf Empfang?“ bei einem Sendemast oder „Ich glaub, ich krieg die Krise“ in einer Sackgasse zu halten. Ob sich je Gruppen getraut haben, so in die Öffentlichkeit zu gehen?

24 Stunden für den Herrn – 24 hours for the Lord

Seit 2014 ruft Papst Franziskus jeweils von Freitag bis Samstag vor dem 4. Fastensonntag zu einem 24-stündigen Gebet auf. In diesem Jahr es ist vom 24. bis 25. März. Weltweit haben Gemeinden und Klöster diese Initiative bereits aufgegriffen. Auch die SVD-Partner haben diese Zeit der Anbetung und des Gebets in ihrem Jahreskalender stehen. Auch wenn vor Ort keine Gemeinschaft einlädt,  kann sich jede/r beteiligen und sich und Gott einfach eine gemeinsame Zeit schenken – ganz gleich ob zu Hause oder in einer Kirche.