Gottes Wort zur Mittagszeit – Jesus und die Frauen: Maria Magdalena

durchatmen und ruhig werden – den Evangelientext lesen –
die Worte wirken lassen – den Text nochmals lesen –
ein Wort oder einen Satz auswählen und mit in den Alltag nehmen – ein Gebet sprechen

Aus dem Evangelium nach Johannes (Joh 20,11-18)

Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat. Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.  Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.


 

Gottes Wort zur Mittagszeit – Jesus und die Frauen: Die Frau mit dem Alabastergefäß (Die Salbung Jesu)

durchatmen und ruhig werden – den Evangelientext lesen –
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Aus dem Evangelium nach Matthäus (Mt 26, 6-13)

Als Jesus in Betanien im Haus Simons des Aussätzigen bei Tisch war, kam eine Frau mit einem Alabastergefäß voll kostbarem, wohlriechendem Öl zu ihm und goss es über sein Haar. Die Jünger wurden unwillig, als sie das sahen, und sagten: Wozu diese Verschwendung? Man hätte das Öl teuer verkaufen und das Geld den Armen geben können. Jesus bemerkte ihren Unwillen und sagte zu ihnen: Warum lasst ihr die Frau nicht in Ruhe? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn die Armen habt ihr immer bei euch, mich aber habt ihr nicht immer. Als sie das Öl über mich goss, hat sie meinen Leib für das Begräbnis gesalbt. Amen, ich sage euch: Überall auf der Welt, wo dieses Evangelium verkündet wird, wird man sich an sie erinnern und erzählen, was sie getan hat.


 

Gottes Wort zur Mittagszeit – Jesus und die Frauen: Die Frau am Jakobsbrunnen

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Aus dem Evangelium nach Johannes (Joh 4,5-29)

So kam Jesus zu einem Ort in Samarien, der Sychar hieß und nahe bei dem Grundstück lag, das Jakob seinem Sohn Josef vermacht hatte. Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Jesus war müde von der Reise und setzte sich daher an den Brunnen; es war um die sechste Stunde. Da kam eine samaritische Frau, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken! Seine Jünger waren nämlich in den Ort gegangen, um etwas zum Essen zu kaufen. Die samaritische Frau sagte zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um Wasser bitten? Die Juden verkehren nämlich nicht mit den Samaritern. Jesus antwortete ihr: Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. Sie sagte zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief; woher hast du also das lebendige Wasser? Bist du etwa größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, wie seine Söhne und seine Herden? Jesus antwortete ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt. Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierher kommen muss, um Wasser zu schöpfen. Er sagte zu ihr: Geh, ruf deinen Mann und komm wieder her! Die Frau antwortete: Ich habe keinen Mann. Jesus sagte zu ihr: Du hast richtig gesagt: Ich habe keinen Mann. Denn fünf Männer hast du gehabt und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Damit hast du die Wahrheit gesagt. Die Frau sagte zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott angebetet; ihr aber sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten muss. Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. Gott ist Geist und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten. Die Frau sagte zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, das ist: der Gesalbte (Christus). Wenn er kommt, wird er uns alles verkünden. Da sagte Jesus zu ihr: Ich bin es, ich, der mit dir spricht.
Inzwischen waren seine Jünger zurückgekommen. Sie wunderten sich, dass er mit einer Frau sprach, aber keiner sagte: Was willst du?, oder: Was redest du mit ihr? Da ließ die Frau ihren Wasserkrug stehen, eilte in den Ort und sagte zu den Leuten: Kommt her, seht, da ist ein Mann, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe: Ist er vielleicht der Messias?


 

Gottes Wort zur Mittagszeit – Jesus und die Frauen: Maria

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Aus dem Evangelium nach Johannes (Joh 2,1-12)

Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut! Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter. Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand. Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist. Sie brachten es ihm. Er kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten. So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn. Danach zog er mit seiner Mutter, seinen Brüdern und seinen Jüngern nach Kafarnaum hinab. Dort blieben sie einige Zeit.


 

Gottes Wort zur Mittagszeit – Jesus und die Frauen: Hanna

durchatmen und ruhig werden – den Evangelientext lesen –
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Aus dem Evangelium nach Lukas (Lk 2, 2; 36-38)

Als die Eltern das Kind Jesus [in den Tempel] hereinbrachten, um mit ihm zu tun, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott […]
Damals lebte auch Hanna, eine Prophetin, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. Zu derselben Stunde trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.


 

Ankündigung: Gottes Wort zur Mittagszeit – Jesus und die Frauen


In der nächsten Woche wird hier auf Düssel-Post von Montag bis Freitag jeweils um 12 Uhr zu „Gottes Wort zur Mittagszeit“ eingeladen.
Angelehnt an die Lectio Divina kann jede*r
– durchatmen und ruhig werden
– den Evangelientext lesen
– die Worte wirken lassen
– den Text nochmals lesen
– ein Wort oder einen Satz auswählen und mit in den Alltag nehmen
– und abschließend ein Gebet sprechen.

Alle Texte werden unter dem Leitwort „Jesus und die Frauen“ stehen.
„Gottes Wort zur Mittagszeit“ findet um 12 Uhr auch in der Kapelle des Jugendhauses Düsseldorf statt und wird gestaltet von der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz und den SVD-Partnern. Alle sind herzlich willkommen! – Die Kapelle ist allerdings nicht barrierefrei zu erreichen.
Maria


 

Gott und die Welt – Arnold Janssen

Der Mann vom Niederrhein hat schon zu seinen Lebszeiten viele bewegt und tut es heute noch: Arnold Janssen, katholischer Priester und Gründer der Steyler Missionare, Steyler Missionsschwestern und Steyler Anbetungsschwestern. Heute vor 111 Jahren starb er im Alter von 71 Jahren in Steyl (Venlo, Niederlande).
Manches ist schon über ihn geschrieben worden, doch am meisten erfährt – oder besser erspürt – man in Steyl. Von Düsseldorf aus ist es nur eine gute Dreiviertelstunde Autofahrt  – also einfach mal zum Nachmittagskaffee an die Maas!
Maria

Zum Foto: Porträtzeichnung des Hl. Arnold Janssen auf einem Pipal-Blatt (Indien).

 


 

Gott und die Welt – Rosenkränze auf großer Fahrt

Vom 15. Juli bis zum Ende des Jahres 2019 lief die Aktion „Rosenkränze auf großer Fahrt“ für die Seemannsmission Stella Maris in Hamburg. Insgesamt 231 ungenutzte Rosenkränze sammelten die Paulus Schwestern und die SVD-Partner für die Seeleute.
Allen, die einen Rosenkranz abgegeben habe, ein großes DANKESCHÖN! Die ersten Rosenkränze – so die Nachrichten aus Hamburg – sind schon auf den Weltmeeren unterwegs.
Maria

Advent: 24. Dezember / 24 December

Gott und die Welt – Adventkalender / God and the World – Advent Calender
himmelsleuchten weltweit / worldwide

Kleiner Ort mit großer Ausstrahlung: Steyl
Gründungsort der Steyler Missionare

Small Place with Great Charisma: Steyl
Founding Place of the Divine Word Missionaries