Montagsimpuls – Wie gelangt meine Plastiktüte in den Pazifik?

Zugegeben, die Frage ist ein wenig absurd, denn mein Plastikmüll wird vermutlich die Umwelt hier verseuchen. Aber die Frage kommt mir dennoch oftmals in den Sinn, wenn ich von den gewaltigen Strudeln im Pazifik lese, in denen sich der Plastikmüll sammelt. Sie gelten mittlerweile als achter Kontinent, und haben nicht nur gewaltige Ausmaße sondern sind zum Teill schon so verdichtet, dass man darauf laufen kann. Erschreckend!
Ganz gleich wo mein Plastikmüll tatsächlich landet: Ich will es zum Anlass nehmen, bei meinem Konsum mehr als bisher Plastik zu vermeiden – und das nicht nur diese Woche.

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Montagsimpuls – Kein finsteres Gesicht

Für mich als Rheinländerin ist heute Feiertag (Rosenmontag), aber dennoch soll der Montagsgimpuls nicht ausfallen. Mit Blick auf die am Mittwoch beginnende Fastenzeit und die Fröhlichkeit der Karnevalstage möchte ich folgendes Bibelzitat mit auf den Weg in diese Woche nehmen:
„Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht“. (Mt 6,16-17).

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Montagsimpuls – Wer trinkt meinen Kaffee?

Zugegeben, es ist ein etwas merkwürdiger Gedanke, aber wenn ich lese, wieviel Kaffee oder Bier jede/r Deutsche trinkt, dann frage ich mich, wer meinen Anteil trinkt. Das ist mehr im Spaß gesagt und verbunden mit einer gewissen Verwunderung, wieviel im Jahr pro Person konsumiert wird.
Aber diese Woche könnte ich die Frage einmal versuchen zu beantworten und einfach schauen, wer im Café sitzt, beim Bäcker einen Coffee-to-go holt oder im Restaurant ein Bier trinkt. Ich bin gespannt, wen ich sehen und kennenlernen werde.

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Montagsimpuls – Novene für Menschen in Krieg und Not

Ab dem 21. November 1944 suchten viele Menschen des niederländischen Ortes Steyl (Venlo) gleichermaßen Schutz vor den Angriffen der Alliierten und vor den Nachstellungen der deutschen Besatzung in den Klosterkellern der Steyler Missionare und der Steyler Missionsschwestern. Je länger sie dort bleiben mussten, desto schwieriger wurde die Situation. Lange 100 Tage mussten die Menschen schließlich in den Kellern ausharren, bis sie am 1. März 1945 befreit wurden.
Am 26. Januar 1945 riefen die Pfarrer die Menschen auf, eine Novene, also ein neuntägiges Gebet, zu halten. Damit sollte Gott um ein baldiges Ende des Krieges gebeten werden und dass er die Menschen vor Hunger bewahre sowie die Menschen, die Nahrung beschafften, schütze. Die Novene begann am 28. Januar 1945 und endete am 5. Februar 1945.
Die SVD-Partner, die Laiengemeinschaft der Steyler Missionare, hat dies aufgegriffen und lädt ein, eine Novene für Menschen in Krieg und Not zu beten. Sie kann sicher immer gebetet werden, aber warum nicht heute damit beginnen?

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Monatgsimpuls – Ich werde Gott für dich hüten

Kürzlich las ich in einem Buch über Madeleine Debrêl folgendes Zitat von ihr: „Es ist deine Sache, ob du an ihn [Gott] glaubst oder nicht. Aber ich werde Gott für dich  hüten.“
Der Satz hat mich sehr beschäftigt. Für wen bewahre ich das Geschenk Glauben, das Gott jedem Menschen gibt, auf? Wie kann es es tun, damit er/sie es dann öffnen kann, wenn die richtige Zeit gekommen ist?

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Montagsimpuls – Sich freuen können

Kürzlich in der Straßenbahn: Eine Frau gab einer anderen eine kleine Hilfestellung. Nichts besonderes; sie waren einfach nur freundlich zueinander. So etwas passiert unzählige Male am Tag überall auf der Welt. Mir aber fiel eine dritte Frau auf. Alle drei kannten sich nicht, sie waren einfach zufällig zu gleichen Zeit in der Straßenbahn. Doch die eine sah den beiden mit freudig leuchtenden Augen und einem stillen, zufriedenen Lächeln zu. Sie freute sich einfach über den Umgang der beiden Fremden miteinander. Ihr Blick und ihr Lächeln haben mich noch eine Weile durch den Tag begleitet. Später habe ich mich gefragt, ob ich auch einen solchen Blick für andere Menschen habe, mich so zu freuen zu können wie diese Frau. Also: In dieser Woche mit offenen Augen und offenem Herzen durch die Tage gehen!

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Montagsimpuls – Wohin führt der Weg?

Seebrücken, einst eine Verbindung von der Heimat in die Ferne – Anlegestege für Schiffe. Heute Holzstege über dem Wasser mit einem Endpunkt auf dem Meer. Vor einem die unendliche Weite. Kein Aufbruch mehr möglich; es gibt nur die Umkehr zu dem, wo ich hergekommen bin.
Ist mein Leben eine alte Seebrücke, damit ich aufbrechen kann, um am Ziel bei Gott anzukommen?
Oder wartet Gott am Anfang meines Weges auf meine Rückkehr nach dem Ausflug über die neue Seebrücke, auf der ich feststellte, dass es nicht weiter geht?
Fragen, auf die ich diese Woche versuchen werde, Antworten zu finden.

externer Beitrag

Montagsimpuls – Engel des Herrn

Zu Beginn der Adventzeit erhielt ich einen Adventkalender und Engelflügel aus grünem Filz mit einem gerollten Papier in der Mitte. Neugierig entrollte ich den Zettel: Das Gebet des Engel des Herrn ist darauf gedruckt. Was für eine wunderbare Idee!
Für diese Woche habe ich mir vorgenommen, dieses Gebet ganz traditionell jeden Mittag zu beten. Wie es meine Vorbereitung auf das Weihnachtsfest verändern wird?

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Montagsimpuls – Lohnenswert: Die sieben O-Antiphonen

Vom 17. bis 23. Dezember wird in den sogenannten O-Antiphonen die Geburt Jesu betrachtet. Sie bilden den Ruf zum Halleluja in der Messfeier und zum Magnifikat im Abendlob. Die Bezeichnung stammt von dem Beginn eines jeden Rufes: O Weisheit, O Adonai, O Spross aus Isais Wurzel,O Schlüssel Davids, O Morgenstern, O König aller Völker und O Immanuel.
Jeder einzelne dieser Rufe mit Bildern aus dem Alten Testament ist der Betrachtung wert. Vielleicht ist in den kommenden Tagen Zeit, die Rufe in Ruhe zu lesen und zu betrachten.

17. Dezember
O Weisheit,
hervorgegangen aus dem Munde des Höchsten –
die Welt umspannst du von einem Ende zum andern,
in Kraft und Milde ordnest du alles:
o komm und
offenbare uns den Weg der Weisheit und der Einsicht!

Antiphon hören

18. Dezember
O Adonai,
Herr und Führer des Hauses Israel –
im flammenden Dornbusch bist du dem Mose erschienen und hast ihm auf dem Berg das Gesetz gegeben:
o komm und
befreie uns mit deinem starken Arm!

Antiphon hören

19. Dezember
O Spross aus Isais Wurzel,
gesetzt zum Zeichen für die Völker –

vor dir verstummen die Herrscher der Erde,
dich flehen an die Völker:
o komm und errette uns,
erheben dich, säume nicht länger!

Antiphon hören

20. Dezember
O Schlüssel Davids,
Zepter des Hauses Israel –

du öffnest, und niemand kann schließen,
du schließt, und keine Macht vermag zu öffnen:
o komm und
öffne den Kerker der Finsternis und
die Fessel des Todes!

Antiphon hören

21. Dezember
O Morgenstern,
Glanz des unversehrten Lichtes,

der Gerechtigkeit strahlende Sonne:
o komm und
erleuchte, die da sitzen in Finsternis und
im Schatten des Todes!

Antiphon hören

22. Dezember
O König aller Völker,
ihre Erwartung und Sehnsucht;

Schusstein, der den Bau zusammenhält:
o komm und
errette den Menschen,
den du aus Erde gebildet hast!

Antiphon hören

23. Dezember
O Immanuel,
unser König und Lehrer,

du Hoffnung und Heiland der Völker:
o komm,
eile und schaffe uns Hilfe,
du unser Herr und unser Gott!

Antiphon hören

 

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