Montagsimpuls – Samenball

Sie werden Seedbombs oder Samenbomben genannt. Mir gefällt der Begriff Samenball jedoch besser, es klingt nicht so martialisch, sondern mehr spielerisch und lebensbejahend. Und genau darum geht es: um das Leben, um die Schöpfung. Jetzt im Frühling, wo alle sehnsüchtig auf die wärmende Sonne und die ersten bunten Blüten warten, ist es eine gute Zeit auch Samenbälle dorthin zu werfen, wo sonst nichts blühen wird: eine triste Grünfläche oder der Streifen vor einem Zaun oder vor einer Hecke. Die Idee hat mich schon lange fasziniert, doch nun habe ich endlich Samenbälle* gemacht und werde sie in meiner Umgebung verteilen – für Vielfalt und Leben in meiner Umgebung!

Ein erster Samenball-Test im Blumentopf nach drei Tagen.

*Es sind Samen heimischer Pflanzen, die besonders für Bienen und Schmetterlinge interessant sind. Fremde Gärten sind für die Samenbälle natürlich tabu.

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24 Stunden für den Herrn

Am kommenden Freitag und Samstag (9. bis 10. März 2018), laden viele Kirchen weltweit wieder zu einer 24-stündigen Anbetung ein. Vor einigen Jahren hatte Papst Franziskus dazu aufgerufen, jeweils vor dem vierten Fastensonntag sich diese Zeit zu nehmen (von Freitag bis Samstag). Schauen Sie doch einmal, wo in Ihrer Nähe eine Kirche göffnet ist. Die Zeit der Ruhe und Stille vor und mit Gott ist immer eine ganz besondere, auch wenn sie nicht immer einfach ist.

Montagsimpulse – Vorfreude

Vorfreude ist die schönste Freude, sagt man. Für mich wird es dann wohl eine schöne Woche werden, denn am Samstag werde ich früh auf unterwegs sein, um kurz vor 6 Uhr in der Kirche zu sein. Die Düsseldorfer Pfarrgemeinde St. Lambertus lädt zu „24 Stunden für Gott“ ein, also einer 24-stündigen Anbetung. Um 6 Uhr wird das Allerheiligste in einer kleinen Prozession von der Josefskapelle in die Kirche St. Maria Empfängnis getragen, und ich möchte wie in den vergangenen Jahren mitgehen. Ich freue mich auf den Weg, die Gemeinschaft und die besondere Zeit mit Gott!

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Montagsimpuls – Da nicht für!

„Da nicht für!“ Hat das auch schon einmal jemand zu Ihnen gesagt, nachdem Sie sich bei ihm bedankt haben? Ich vermute, dass der, der „Da nicht für!“ sagt, um sein Tun kein Aufhebens machen will. Er signalisiert neben Freundlichkeit auch Bescheidenheit. Das ist ehrenwert. Aber Dankesagen ist für mich nicht nur eine Frage der Höflichkeit, sondern auch der Anerkennung, dass jemand etwas für mich getan hat, mir etwas Gutes getan hat. Dabei ist es ganz gleich, ob es eine „große“ Sache ist oder nur eine kleine Handreichung. Deswegen sage ich immer wieder Danke und ich sage es gern.

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Montagsimpuls – Wie gelangt meine Plastiktüte in den Pazifik?

Zugegeben, die Frage ist ein wenig absurd, denn mein Plastikmüll wird vermutlich die Umwelt hier verseuchen. Aber die Frage kommt mir dennoch oftmals in den Sinn, wenn ich von den gewaltigen Strudeln im Pazifik lese, in denen sich der Plastikmüll sammelt. Sie gelten mittlerweile als achter Kontinent, und haben nicht nur gewaltige Ausmaße sondern sind zum Teill schon so verdichtet, dass man darauf laufen kann. Erschreckend!
Ganz gleich wo mein Plastikmüll tatsächlich landet: Ich will es zum Anlass nehmen, bei meinem Konsum mehr als bisher Plastik zu vermeiden – und das nicht nur diese Woche.

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Montagsimpuls – Kein finsteres Gesicht

Für mich als Rheinländerin ist heute Feiertag (Rosenmontag), aber dennoch soll der Montagsgimpuls nicht ausfallen. Mit Blick auf die am Mittwoch beginnende Fastenzeit und die Fröhlichkeit der Karnevalstage möchte ich folgendes Bibelzitat mit auf den Weg in diese Woche nehmen:
„Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht“. (Mt 6,16-17).

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Montagsimpuls – Wer trinkt meinen Kaffee?

Zugegeben, es ist ein etwas merkwürdiger Gedanke, aber wenn ich lese, wieviel Kaffee oder Bier jede/r Deutsche trinkt, dann frage ich mich, wer meinen Anteil trinkt. Das ist mehr im Spaß gesagt und verbunden mit einer gewissen Verwunderung, wieviel im Jahr pro Person konsumiert wird.
Aber diese Woche könnte ich die Frage einmal versuchen zu beantworten und einfach schauen, wer im Café sitzt, beim Bäcker einen Coffee-to-go holt oder im Restaurant ein Bier trinkt. Ich bin gespannt, wen ich sehen und kennenlernen werde.

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Montagsimpuls – Novene für Menschen in Krieg und Not

Ab dem 21. November 1944 suchten viele Menschen des niederländischen Ortes Steyl (Venlo) gleichermaßen Schutz vor den Angriffen der Alliierten und vor den Nachstellungen der deutschen Besatzung in den Klosterkellern der Steyler Missionare und der Steyler Missionsschwestern. Je länger sie dort bleiben mussten, desto schwieriger wurde die Situation. Lange 100 Tage mussten die Menschen schließlich in den Kellern ausharren, bis sie am 1. März 1945 befreit wurden.
Am 26. Januar 1945 riefen die Pfarrer die Menschen auf, eine Novene, also ein neuntägiges Gebet, zu halten. Damit sollte Gott um ein baldiges Ende des Krieges gebeten werden und dass er die Menschen vor Hunger bewahre sowie die Menschen, die Nahrung beschafften, schütze. Die Novene begann am 28. Januar 1945 und endete am 5. Februar 1945.
Die SVD-Partner, die Laiengemeinschaft der Steyler Missionare, hat dies aufgegriffen und lädt ein, eine Novene für Menschen in Krieg und Not zu beten. Sie kann sicher immer gebetet werden, aber warum nicht heute damit beginnen?

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Monatgsimpuls – Ich werde Gott für dich hüten

Kürzlich las ich in einem Buch über Madeleine Debrêl folgendes Zitat von ihr: „Es ist deine Sache, ob du an ihn [Gott] glaubst oder nicht. Aber ich werde Gott für dich  hüten.“
Der Satz hat mich sehr beschäftigt. Für wen bewahre ich das Geschenk Glauben, das Gott jedem Menschen gibt, auf? Wie kann es es tun, damit er/sie es dann öffnen kann, wenn die richtige Zeit gekommen ist?

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