Adventbriefe an D.

Liebe D.,
nun ist er also da: Der 1. Advent. Ich höre schon Deinen Einspruch: Heute ist doch Samstag! Ja, Du hast recht, aber der Sonntag beginnt schon am Samstagabend um 18 Uhr. Deshalb läuten jeden Samstagabend um 18 Uhr die Glocken; sie läuten den Sonntag ein. Und deshalb zünden wir zu Hause im Advent immer um 18 Uhr die Kerzen am Adventkranz an. Dazu halten wir ein Lucernarium, eine kleine Lichtfeier. Das Lucernarium wird in der Kirche von alters her ganzjährig gefeiert, aber wir feiern es nur im Advent. Es ist nicht nur eine liebgewordene Tradition. Es ist ein bewusstes Innehalten, alles einmal für einen Augenblick ruhen lassen – auch der Fernseher, über den sonst immer die Sportschau flimmert, wird dann ausgeschaltet. Und gleich werde ich meinen Adventkalender zur Hand nehmen und den ersten Text lesen. Ich höre jetzt wieder Deinen Einspruch: Adventkalender beginnen doch am 1. Dezember. Ja, die meisten schon, aber meiner nicht. Doch davon berichte ich später.
Ich wünsche Dir einen gesegneten 1. Advent!
Deine M.


 

Adventbrief an D.

Liebe D.,
vor einigen Tagen habe ich versprochen, Dir im Advent Briefe zu schreiben und Dich so an meinen Gedanken zu der Vorbereitungszeit auf Weihnachten teilhaben zu lassen. Du wirst Dich sicherlich wundern, dass Du heute schon einen Brief bekommst, denn der 11. November ist in unserer Heimatstadt eng mit dem Karneval verbunden und an dem Tag denken wir nicht an Advent und Weihnachten, sondern an Hoppeditz* und Helau.
Aber der 11. November ist der Festtag des Heiligen Martin, der bei uns „Adventbrief an D.“ weiterlesen

Was die Laune hebt

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) schrieb heute in der Einleitung zu ihrem Newsletter:
„Heute ist Nationaltag der Schokolade. Eigentlich belanglos, aber in diesen ungewissen Zeiten freuen wir uns doch über alles, was die Laune hebt. Also, genießen Sie ein gutes Stück Schokolade.“
Dem kann ich mir nur anschließen!

Maria